Kopfkino: Paranormal Activity - Nichts für schwache Nerven

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Zur Zeit gibt es mal wieder einigermaßen Hype um einen Film, der in den letzten Wochen die Kinokassen in den USA gerockt hat. Ein Film, der gerade mal läppische 11.000 Dollar gekostet und mittlerweile schon über 90 Millionen Dollar eingespielt hat. Ein Film, für den Paramount bereits einen Nachfolger plant, während er noch aktuell im Kino läuft. Ein Film, der bei uns am 19. November in die Kinos kommt.

Paranormal Activity

Der Film von dem hier die rede ist, nennt sich “Paranormal Activity” und der Name ist Programm. Im Stile von “Blair Witch Project”, “Cloverfield” oder "[Rec], wird die Geschichte aus erste Hand der Protagonisten erzählt, die alle Geschehnisse mit einer Kamera aufgezeichnet haben. Doch Halt! Wer glaubt, hier wartet wieder ein 0815 Horrorfilm mit nerviger Shaky-Cam (auch “Shockumentary” genannt), der irrt. Bei Paranormal Activity macht die Erzählperspektiv aus Sicht der Kamera richtig Sinn:

Katie und Micah leben seit kurzem in einem kleinen gemütlichen Häuschen in Kalifornien. Seit drei Jahren sind die beiden ein Paar und eigentlich auch sehr glücklich. Wären da nicht diese komischen Dinge, die Katie seit sie acht Jahre alt ist, heimsuchen. In unregelmäßigen Abständen hört Katie in der Nacht Stimmen, sieht Schatten und andere obskure Aktivitäten. Egal wo sie hinzieht, egal was sie macht, es scheint als könnte sie diese Geschehnisse nicht abschütteln. Mittlerweile hat sie sich fast schon daran gewöhnt, im Gegensatz zu Micah, der dem Spuk auf den Grund gehen will. Mit einem eigens installierten Überwachungssystem, filmt er sich und Katie Nacht für Nacht um anschließend festzustellen, was sich da eigentlich genau ereignet, während sie schlafen. Doch je mehr er sich damit beschäftigt, desto stärker scheinen die paranormalen Aktivitäten zu werden…

Do believe the Hype! Paranormal Activity ist zwar keine Genre Neuerfindung, aber dafür ein Gruselfilm mit Seltenheitswert. Hier wird nicht einfach nur plump jemand in Nahaufnahme gefoltert oder leichtbekleidete Teenager von maskierten Psychopathen gejagt, hier wird mit den Urängsten des Menschen gespielt. Was passiert um uns herum, wenn wir schlafen? Wer hat nicht schon mal Nachts Geräusche gehört oder Schatten gesehen? PA treibt es auf die Spitze. Der Film fängt langsam an, entführt einen in die Welt von Katie und Micah und quält den Zuschauer mit jeder weiteren Nacht, die er mit dem Paar verbringen muss. Gegen Ende, sitzt man mit offenem Mund im Kinosessel, krallt sich in die Armlehne und ist einfach nur sprachlos. Der Film kommt ohne teure Effekte aus, ohne die 0815 Schrecksekunden und Jumpscares und findet im Prinzip nur in zwei Räumen statt. Trotzdem einer der fesselndsten und spannendsten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Beide Daumen hoch!

Also, normalerweise hat mein werter Kollege Eddy ja den Filmgeschmack eines hyper-nervösen, verwirrten Kindes, aber in diesem Fall muss ich ihm Recht geben. „Paranormal Activity“ ist ohne Zweifel DIE große Überraschung des Kinojahres und verdient jeden erdenklichen Hype, der schon die amerikanischen Gruselfans im Sturm erobert hat. Ach was soll’s, lassen wir doch die ganze Zurückhaltung weg – „Titten auf’n Tisch!“, wie Stromberg gesagt hätte: „Paranormal Activity“ ist der mit Abstand beste Horrorfilm der letzten Jahre, unendlich viel krasser und verstörender als jeder noch so absurd-blutige „Saw“ oder „Hostel“. So.

Und das, obwohl keiner der üblichen Hollywood-Verdächtigen vorkommt? Kein Masken-Killer, keine schnaufenden Monstermutanten? Noch nicht mal das obligatorische Mädchen mit den langen schwarzen Haaren? Nein. Gähn hoch zehn. Vergesst diesen Bullshit. „Paranormal Activity“ zeigt uns das wahre, das tiefste Grauen: Schatten in der Nacht. Geräusche in der Dunkelheit. Wer jemals als Kind aufrecht in seinem Bett saß, mit rasendem Herzen und angehaltenem Atem, und ins Dunkel starrte, weil von irgendwo dieses KLOPFEN kam… der wird mit diesem kleinen, fiesen, unfassbar unheimlichen Schocker auf den filmischen Gruseltrip seines Lebens gehen. Was kann es Schlimmeres geben, als in seinen eigenen vier Wänden, in seiner eigenen Wohnung, in seinem eigenen gottverdammten SCHLAFZIMMER, nicht mehr sicher zu sein? „Paranormal Activity“ braucht nicht viel, um nachhaltig zu erschrecken: Nur ein junges, angenehm normales Paar, eine Handkamera…und die Nacht. Wer sich manchmal fragt „Was passiert eigentlich, während ich schlafe?“, der bekommt hier die schreckliche Antwort. So genau wollte man’s gar nicht wissen, schönen Dank auch.

Ihr merkt schon: Ich als alter Horror-Hardcore-Fan bin absolut geflasht von dem Streifen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal während eines Films so angespannt und verängstigt war. Wenn ein Film es schafft, dass sich mein Puls erhöht, sobald eine einfache Texteinblendung verkündet, dass nun wieder eine „Nacht“-Sequenz kommt – dann macht dieser Film etwas sehr, sehr richtig. Diese Geräusche. Diese Schreie. Diese Szene, in der…uaah. Ich kriege gerade, während ich das hier tippe, original Gänsehaut. DAS ist wahrer Horror, Freunde.

Ach ja, eines noch: Bitte schaut Euch NICHT den Trailer an! Denn wie immer, verrät auch diesmal dieser blöde Trailer VIEL. ZU. VIEL. Auch wenn es in „Paranormal Activity“ nicht um billige Schockeffekte geht und man viel mehr Angst hat vor dem, was man nicht sieht – einiges passiert halt eben doch, und das ist alles viel zu schlimm, um es sich jetzt schon zu verderben. Ich weiß nicht, welche Vollidioten da immer meinen, dass man aber auch JEDE Schauerszene im Trailer sehen muss, weil sonst die dummen kleinen Kinobesucher zuhause bleiben oder so… aber tut es Euch nicht an. Seht so wenig wie möglich vom Film, bevor Ihr die Eintrittskarte löst. Vertraut uns einfach, den Kompetenz-Giganten von KopfKino. Wer sich bei DEM Film nicht gruselt, der hat eine sehr seltsame Vorstellung von Angst. Oder ist vermutlich selbst bereits tot.

Mein Fazit: Ohne Frage und Diskussion schon jetzt ein Klassiker, fast unerträglich gruselig und absolutes Pflichtprogramm für Mutige. Freut mich unendlich, dass ein fast unbeachteter Underdog von Film nun doch endlich zu verdientem Ruhm kommt und seelenlose, kalkulierte Kommerz-Kacke wie „Saw VI“ an den amerikanischen Kinokassen pulverisiert hat. Horror in seiner ursprünglichsten Form. Ich bin tief beeindruckt. Und wenn ich heute Nacht so komische Geräusche im Schlafzimmer hören sollte… nun, ich schreibe Euch ’ne Karte aus Fuckingweitwegvonhier.

Als Kind musste nachts meine Zimmertür immer einen Spalt offen bleiben und im Flur das Licht brennen. Jetzt weiß ich wieder warum.
Paranormal Activity ist der gruseligste Shit, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Und das, obwohl das Shaky-Cam-Genre seit Blair Witch Projekt diverse Nachahmer gefunden hat und daher der Effect des fiktiv authentischen nicht mehr die Wirkung hat, wie zu Zeiten seiner Entstehung.
Das liegt auch am Thema des Films. Denn bei den meisten Vertretern des Genres kann man sich als Zuschauer trotz der Amateuraufnahmen von der Situation distanzieren. Bei Blair Witch findet die Handlung in einem riesigen Wald irgendwo in Amerika statt. Da geh ich dann einfach nicht hin und somit kann mir die olle Hexe gar nichts! In Open Water strampeln die Darsteller inmitten des Ozeans. Viel weiter weg geht ja gar nicht!

Bei Paranormal Activity gibt es kein Entrinnen. Denn jeder kennt die Situation, dass man nachts im Bett liegt und um einen herum arbeitet das Material aus dem unsere Wohnung ist. Der Boden knarzt, die Heizung hustet und plötzlich sieht man hinter diesen Geräuschen, die man tagsüber nicht wahrnimmt, die Heimsuchung des Übernatürlichen.
Und ausgerechnet dann soll man schlafen! Alle Sinne runterfahren und sich schutzlos ausliefern. Genau hier setzt der Film an. Im Schlaf sind wir alle gleich. Verwundbar. Wir wissen nicht, was eigentlich um uns herum passiert. Aber wir müssen jede Nacht schlafen und deshalb kann man sich nicht von der Situation des Films distanzieren.

Eine zweite Möglichkeit, sich dem Schrecken eines Horrorfilms zu entziehen, ist die Entscheidungen der Charaktere infrage zu stellen. “Wie doof ist der denn?!” ist ein Wort gewordener Schutzraum des angespannten Zuschauers. Solange man glaubt, man selbst könnte sich in dieser Lage durch klügere Entscheidungen retten, ist ja alles halb so schlimm.
Auch das funktioniert bei Paranormal Activity nicht. “Wieso machen die denn xy nicht?” hat keinen Sinn, weil Katie und Micah, die Figuren des Films, ihre Möglichkeiten ausschöpfen und trotzdem in die Fänge des Bösen geraten.

Deshalb braucht es keine großen Effekte, damit der Film seine Wirkung entfaltet. Es reichen kleine Bewegungen in einem statischen Bildausschnitt, um uns vor Angst quieken zu lassen. Immer dann, wenn die Kamera nichts tut, ausser Katie und Micah nachts beim Schlafen zu filmen, ist die Situation am unerträglichsten.
Und das sind genau die Momente, an die Ihr Euch erinnern werdet, wenn Ihr nach dem Film zum ersten Mal wieder in Eurem eigenen Bett liegt und der Boden knarzt und die Heizung hustet. Dann lasst Ihr Eure Tür einen Spalt offen und das Licht im Flur an und Ihr wisst wieder warum.

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197 Kommentare neuen Kommentar schreiben

  1. Kristian Kvetnyi schrieb am: Montag, 26. Juli 2010, 02:17 Uhr

    klingt interessant

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  2. RotGrünBlau schrieb am: Dienstag, 06. Juli 2010, 13:10 Uhr

    Ich hab den Film gesehen und empfand ihn als interessant!
    Es hat mich nicht zu Tode gegruselt aber ich hatte auch nichts erwartet weil ich blairwich auch nich so doll fand.
    Kann man sich gut anschaun! (:
    Grüße Höfi

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  3. LonghairMaster schrieb am: Sonntag, 23. Mai 2010, 23:16 Uhr

    totale entäuschung!
    schon der anfang der sich uuuuundlich in die länge gezogen hat!-.-
    hab ihn gestern erst auf dvd gesehn un hab mich wirklich zu tode gelangweilt! ich hatte soo große erwartungen in ihn! war so darauf gespannt wie sehr ich mir wohl in die hose machen würde und wie wohl die nächte darauf ablaufen würden un so xD
    aber nichts!
    ich meine oooooooh hier bewegt sich was da hört man dies!
    un ständig lassen sie das licht aus! wen ich komische sachen höre oder eben andere sachen passieren wo ich jetzt nich näher eingehen will da ich nich spoilern will dann würd ich sofort erstmal das licht einschalten( ist nur ne kleine handbewegung)
    naja wie wolf oben bereits geschrieben hatte hab ich wohl ne sehr merkwürdige auffassung von angst oder ich bin bereits tot! xD
    sehr schade aufjedenfall!
    ich sollte vill noch hinzufügen das ich doch in den “krasseren” szenen gänsehaut hatte, was ja eig. gut ist nur hatte ich eben viel viel mehr erwartet!
    gänsehaut kriegt man von vielen sachen…-.-

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  4. Wildbold schrieb am: Freitag, 21. Mai 2010, 23:00 Uhr

    Hab mir den Film gerade mit meinem Kumpel angeschaut^^
    Aber echt volles Programm, im Keller, Licht aus, Fenster auf damit der Wind pfeift und das Licht im Treppenhaus ging net.
    Ich muss sagen ich habe schon einige Horrorfilme gesehen aber das war wirklich das erste Mal das ich bei einem Film richtig Angst hatte. Gott wie erleichtert ich immer war als die Nachtszenen zu Ende waren. Und das die Akteure auch noch so verdammt authentisch waren war noch das Schlimmste. Und das Ende erst, also ich fand zwar das Kinoende besser aber das alternative Ende war so hart, das glaubt man auch bloß wenn man es gesehen hat. Den Film sollen sich mal alle 14-16 Jährigen anschauen, die damit angeben das sie schon Saw gesehen haben, die liegen dann nämlich Nachts mit der Decke bis übers Kinn da und starren auf die Tür (so wirds bei mir wahrscheinlich auch sein^^). Ums auf den Punkt zu bringen, einer der besten Filme die ich je gesehen habe und wirklich eine Empfehlung, wobei ich mir nicht sicher bin ob alle 16 Jähringen den Film verkraften (ps: ich bin auch 16 >__<). Wirklich schaut ihn euch bloß an wenn ihr danach die nächsten 24 Stunden nicht vorhabt zu schlafen^^. Ich werds glaub versuchen aber bin mir sicher ich packs net.

    MfG
    Der Wildbold

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  5. JoEast schrieb am: Donnerstag, 13. Mai 2010, 16:15 Uhr

    Ach und der Film hat auf DVD ein alternatives Ende. Seht euch das aber erst nach der Kinofassung an. Ist nich so gut wie das Original

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  6. JoEast schrieb am: Donnerstag, 13. Mai 2010, 16:11 Uhr

    Boah…. Das war Wahnsinn! Ich habe mir gestern Nacht mit meinem Kumpel den Film angesehen. Wenn ich euch eine Empfehlung geben darf: Holt euch den Film aus der Videothek, besorgt euch einen großen Fernseher, dunkelt das Zimmer komplett ab und seht euch DANN den Film an. Das war jetzt der erste ECHTE Horrorfilm den ich gesehen habe. Einer bei dem man wirklich Angst bekommt. Anfaänglich war ich noch entspannt und relaxt, aber das sollte sich in den nächsten 90 Minuten tiefgreifend ändern.

    ACHTUNG SPOILER!!!
    Als die erste Nachtsequenz eingeleitet wurde, fing es damit schon an: in der 1. Nacht passiert nahezu rein gar nichts, ausser das sich die Tür ein wenig bewegt.
    SPOILER ENDE!

    Und trotzdem ging mir hier schon die Düse, wie ich es noch nie erlebt hatte. Von da an hielt ich mir bei JEDER Nachtszene die Hände kurzzeitig vors Gesicht weil ich partout nicht wissen wollte, womit “es” Katie und Miccah als nächstes quälen will, aber gleichzeitig habe ich manchmal wie gebannt auf den Bildschirm gestarrt um alles was passiert möglichst genau mitzubekommen und jede einzelne veränderung im Zimmer wahrzunehemen. Es ist wie in einem Horrorspiel in dem man vor einer Tür steht. Man will gar nicht erst wissen was einen dahinter erwartet und trotzdem stürmt man voller enthusiasmus rein.

    Und immer, wenn der Bildschirm kurz schwarz wurde, habe ich insgeheim gebetet, dass der nchste Morgen anbricht und ich diese schrecklichen Bilder hinter mir lassen kann.

    Übrigens weiss ich immer noch nicht, wer dieser Geist/Dämon war, was er wollte und was da jetzt genau am Ende passiert ist. Ich weiss nur, dass es mich unheimlich geflasht hat.

    Dieser Film quält den Zuschauer in seiner eigenen Psyche, geht direkt in Mark und Bein und ist dabei immernoch irgenwie faszinierend.

    Übrigens: Ja ich habe danach 2 Stunden gebraucht, um einzuschlafen, habe danach aber sozusagen “paranormal gut” gepennt. Und mein 2 Jahre älterer Kumpel hatte Angst (und das will was heissen)

    Also wer Lust auf einen wirklich erschütternden, beklemmenden Film hat, und gerne mal ein paar Tage nuur 3 Stunden schläft, hat hiermit einen absoluten Glücksgriff

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  7. TNZ schrieb am: Samstag, 01. Mai 2010, 13:30 Uhr

    Ich binn zwar normalerweise jemand, der die Schauspieler eines Horrorfilm auslacht weil sie entweder extrem schlecht ihren Beruf ausüben, oder aber weil sie echt den letzten Dreck machen, solange er im Drehbuch steckt.
    Aber zu Paranormal Activity habe ich nichts weiter zu sagen als:
    “Damn, das war ja wirklich DER SHIT schlechthin!”
    Besser als The Blairbichprojekt oder andere Mainstreamstreifen (Wie Saw oder so…Mal ehrlich da ist Scary Movie gruseliger!)
    Also von mir gibts 9.5/10 Punkten auf der Werteskala für den besten Horrorfilm den ich jeh gesehen habe.
    Und auch ich kann mich hier wieder einmal bei der Redaktion für jedes einzelne Kopfkino samt guten und schlechten Krtiken bedanken, ihr seit klasse!

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  8. leon S.kenedy schrieb am: Samstag, 03. April 2010, 01:31 Uhr

    also ich habe den film jetzt auf englisch und auf deutsch gesehen und bin zu dem erschreckenden entschluss gekommen das es verschieden enden sind…ist irgendwie eine paranormal activity

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  9. Painkiller07 schrieb am: Mittwoch, 24. März 2010, 20:51 Uhr

    nachdem der film ja so gelobt wurde hab ich ihn mir angeschaut.
    ich werde warscheinlich die nacht durchmachen müssen, ich glaub ich packs einfach net, ich hasse eig horrorfilme, und immer wenn ich mir einen angeschaut habe denke dannach: “warum tuhe ich mir das an?!” . den film an sich muss ich loben, also bester horror-streifen ever. viel zu hart…

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  10. BrandingDPP schrieb am: Donnerstag, 04. Februar 2010, 01:13 Uhr

    alder…krass

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  11. Duffstyle schrieb am: Montag, 25. Januar 2010, 20:28 Uhr

    Diss is do ma ein geiler Film

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  12. twinpunk schrieb am: Dienstag, 05. Januar 2010, 16:45 Uhr

    Puhh, danke dass ihr mich gewarnt habt mir nicht den Trailer anzusehen, sonst hätte ich es ohne Zweifel sofort getan.
    Jetzt werde ich in mir gleich ganz ansehen

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  13. Bashkim_gamer schrieb am: Montag, 04. Januar 2010, 00:18 Uhr

    ich gebe zu es gab stellen wo ich mich erschreckt habe aber ich bin ja auch nur ein Mensch ;)

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  14. Bashkim_gamer schrieb am: Montag, 04. Januar 2010, 00:17 Uhr

    ich Persönlich fand den film langweilig habe mir den sogar in der nacht angeschaut (allein) alos was an den film Horror sein soll kann ich nicht verstehen für mich ergab der film kein sinn

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  15. resident E schrieb am: Sonntag, 03. Januar 2010, 18:15 Uhr

    muss ich sehen auf jeden muss aber erst warten bis das teil auf blu-ray od. dvd erscheint bin nämlich erst 15 j. und die kinos in öst. achten voll aufs alter bin mir aber sicher das der geil wird.

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  16. meinunghaber schrieb am: Sonntag, 13. Dezember 2009, 01:46 Uhr

    Ich muss der Redaktion weitestgehend Recht geben! Ich hab ihn gesehen und fand ihn wirklich gut, mit sicherheit weitaus besser als der meiste andere Kram, der als Horror bezeichnet wird. Ich saß ebenfalls weite teile des Films mit weit aufgerissenen Augen da und biss mir ein zweimal in die Faust!
    Allerdings finde ich, lässt er auch ein bisschen zuviel Potential ungenutzt. Das Ende kommt zu abrupt und gerade wo es erst richtig losgehen könnte, richtig abgefuckt gruselig zu werden, ist es dann auch schon vorbei. Dadurch ist es leider nicht eine so runde Sache geworden, wie zu hoffen war. Insofern, ist Blair Witch Project dahingehend immernoch Genrekönig! ;)

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  17. Liddel schrieb am: Donnerstag, 10. Dezember 2009, 14:12 Uhr

    erschreckend, beängstigend, verstörend, schockierend, fesselnd und überraschend sind einige wörter, die mir bei diesem film leider nicht enfallen.

    ich hab mir den film aufgrund dieses blog-lobs angesehen und bin überrascht wie leicht die GameOneler zu erschrecken sind ^^

    auch die angesprochene gute identifikation mit den figuren oder
    dass sie “ihre Möglichkeiten ausschöpfen und trotzdem in die Fänge des Bösen geraten” kam bei mir leider gar nicht so an.
    ständig fragt man sich welche gemeinen und gewiss zurecht verbotenen substazen vom geistig zurückgebliebenen micah inhaliert worden sind.

    es ist natürlich richtig, dass der film auf zusätzliche bild- und toneffekte weitestgehend verzichtet. und es stimmt natürlich auch, dass diese maßnahme absolut richtig ist. die handlung gelangt so (zumindest in der ersten dreiviertel stunde) an glaubwürdigkeit. aber mehr als ein kühles “ui” oder “aha” kommt einem dabei nicht über die lippen.

    das ende (zumindest das BÖSE, welches ich gesehen habe) lässt die vorangegangen geschehnisse unnötig und wenig schlüssig erscheinen.

    dennoch muss man dem film zugestehen, dass er auch gute momentte hat.man erwarte zwanghaft etwas “übernatürliches” und zweieinhalb minuten ist da dann ersteinmal ….gar nichts. man schmunzelt über die anerzogenen erwartungen an grusel-filme.

    alles in allem ein film, den man mit gut gefülltem geldbeutel noch im kino sehen kann, aber auch getrost noch ein halbes jahr wartet bis man ihn sich allein, im dunkeln, zu hause ansieht.
    ….aber hinterher bitte nich zu stark drüber nachdenken.

    (amnerkung: ich möchte hier keinem auf die platten füße treten. das ist MEINE filmmeinung. und viele gute “ich-grusel-mich”-filme hab ich noch nicht gesehen (shutter (orig), rec., drag me to hell). auch schocker-granaten wie ring, blair witch o.ä. haben mich auch nicht begeistert)

    grüße

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  18. MonkeyHead schrieb am: Mittwoch, 09. Dezember 2009, 21:15 Uhr

    So ich habe den Film gesehen und muss mich fragen — war der Hype berechtigt? Und da muss ich persönlich sagen: Nein! Ich hab ihn mit der richtigen Stimmung gesehen ich hatte Bock auf den Film und auf die hier ausgesprochenen Empfehlungen kann man sich ja eigentlich immer verlassen.
    Ich habe den Film gesehen und mich hat er nicht beeindruckt. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, die Nacht werde ich aber schlecht schlafen, oder man ist der gruselig. Ich bin kein Fan von den Splatterfilmen á la SAW oder Hostel. Das sind für mich keine Horrorfilme vor denen man sich gruselt. Man wartet einfach nur darauf, dass das nächste Opfer getötet wird.
    Bei Paranormal Activity störte mich auch nicht das alles mit Handkamera gefilmt wurde. Das hat mich auch bei Blair Witch Project nicht gestört (den ich im übrigen richtig gut finde). Mich hat auch nicht die Schauspielerische Leistung gestört, die natürlich nicht überragend war, aber bei den Harry Potter Filmen sind ja sogar die “großen” Schauspieler schlecht.
    Und trotzdem hat mich PA nicht überzeugen können – es ist kein schlechter Film und ich hab mich gut unterhalten gefühlt, aber ich würde ihn nicht als Highlight des Horrorgenre beschreiben.

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  19. Icognito schrieb am: Dienstag, 08. Dezember 2009, 20:39 Uhr

    @Draqson schrieb:
    @Icognito schrieb:
    ich gucke horrorfilme , seit ich 6 bin ( vllt. sogar füher, auf jeden fall seit ich mich zurückerinnern kann ) und ich hatte NIE angst

    man mit 6 hatte ich Angst vor dem Tiki-Geist bei Captain Balu… wenn man in dem alter keine Angst vor Horrorfilmen hat ist das ein schlechtes Zeichen…

    es mag sein , dass es aus deiner subjektiven sicht als nicht normal empfunden wird, weil du es nicht verstehen kannst. aber für mich war es schon immer selbstverständlich, dass man vor einem flimmernden kasten keine angst haben muss und horrofilme nur fiction sind. was ist also daran nicht normal, wenn ein mensch bereits im kindesalter eine klare trennung zwischen realität und fiction hat? vllt. eben weil ich schon seit meiner frühen kindheit horrorfilme jeder art gucken durfte , habe ich gelernt schon mit 6 jahren damit richtig umzugehen.
    und wenn man vergleicht, dass ich mit 6 jahren “Alien” geguckt habe ( alien ist nämlich der erste horrorfilm an den ich mich erinnernd kann ) und kein angst hatte, und mit 18 schlug mir das herz bis zum hals als ich mir PA im kino angesehen habe, spricht dieser krasser kontrast für die qualität von PA. denn der grund (nämlich die klare trennung von realität und fiction beim gucken des films), weswegen ich nie angst beim horrorfilmegucken hatte, war nicht mehr eindeutig da.

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  20. Draqson schrieb am: Montag, 07. Dezember 2009, 23:49 Uhr

    @Icognito schrieb:
    ich gucke horrorfilme , seit ich 6 bin ( vllt. sogar füher, auf jeden fall seit ich mich zurückerinnern kann ) und ich hatte NIE angst

    man mit 6 hatte ich Angst vor dem Tiki-Geist bei Captain Balu… wenn man in dem alter keine Angst vor Horrorfilmen hat ist das ein schlechtes Zeichen…

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