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Simon hasst Steel Battalion: Heavy Armor

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Was hat die “Hardcore”-Gamergemeinde vor Glück im Strahl gekotzt als 2010 urplötzlich aus dem Nichts ein neuer “Steel Battalion”-Teil angekündigt wurde. Und was wurde danach gekotzt, diesmal ohne Glück und in echt direkt auf den Monitor und von da in den Schoß, als klar wurde, dass sich “Steel Battalion” ausschließlich mit einem berühmt berüchtigten Bedienungseingabegerät für Bewegungslegastheniker steuern lassen würde.

Ich schreibe den Namen dieses verteufelten Gerätes nicht aus, da ich mich nach dem Spielen von “Steel Battalion: Heavy Armor” weigere auch nur eine Silbe vom Namen dieses teuflischen Geräts in den Mund oder in diesem Fall, die Hände zu nehmen. Stirb, du widerliche Casual-Creatur, die du aus dem Morast der Belanglosigkeitssümpfe gekrochen bist wie zuvor schon viele andere Plagen der Menschheit. Stirb’ qualvoll in einem Schmelzofen, du elende Pottsau!

Ich gebe zu, ich bin etwas erregt.

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EIN SPIEL MICH ZU KNECHTEN

Das alles ergibt für Euch nur noch rudimentär einen Sinn und dieser Text scheint generell dem Fieberhirn eines tobenden Wahnsinnigen entsprungen zu sein? Meine Damen und Herren, das ist GAR NICHTS im Vergleich zu dem, was euch im Video zu “Steel Battalion: Heavy Armor” erwartet. Mehr möchte ich nicht sagen, denn ich möchte nichts verraten, eigentlich möchte ich auch wirklich nicht drüber reden – außerdem habe ich mir die Erinnerung daran gestern mit einem rostigen Schraubenzieher aus dem Hirn geritzt, einfach so, das Ding einmal mit Gewalt durch den Schädel gedrückt und dann ein bisschen am Zentrum für Kurzzeiterinnerungen rumgeschubbert … fertig. Und ich bereue nichts.

Zwar habe ich dabei auch wichtige Börsentipps, Rezepte, Erinnerungen an meine Eltern und die Adresse von da wo ich wohne verloren, doch das war es definitiv wert. Die Entstehung dieses Videos ist nur noch ein Schatten meines Unterbewusstseins, ich weiß nichts mehr über meinen schicksalhaften Abend mit “Steel Battalion: Heavy Armor” – und das ist gut so.

Falls ihr dagegen mehr darüber erfahren möchtet, müsst ihr euch wohl oder übel das erschreckende Videomaterial ein Stück weiter unten anschauen. Mich jedenfalls kriegen ab jetzt keine zehn Monstertrucks mehr in den Erfassungsradius einer Kinect-Kamera … ach fuck, jetzt hab ich schon wieder zu viel geschrieben – ich hol kurz den Schraubenzieher, Moment …

DISCLAIMER

Dieses Video ist voller Hass. Das ist ok, denn niemand außer mir wird dabei verletzt. Allerdings muss ich gestehen, dass seit der Aufnahme dieses Videos einige positive Reviews von respektablen Redaktionen erschienen sind (z.B. “Man!ac”) die mich umstimmen konnten, um es noch einmal näher mit “Steel Battalion” zu versuchen. Es ist durchaus so, dass man mit ein paar Schritten (diverse Sachen gibt es da bereits zu googeln) bessere Umgebungen schaffen kann in denen “Kinect” besser funktioniert, als von mir hier gezeigt. Es ist immer noch weit von perfekt entfernt aber funktioniert in 80% der Fälle zufriedenstellend. Auch kann man dem Spiel vorwerfen direkt die schlechtesten Missionen an den Spielanfang zu stellen, was zusammen mit dem schwierigen “Kinect”-Aufbau eine ordentliche Hürde darstellt die es zu überwinden gilt bevor man überhaupt erst einmal anfangen kann Spaß zu haben.

Dann aber – und das hebe ich hier ausdrücklich noch einmal hervor – kann “Steel Battalion: Heavy Armor” seine Stärken auch ausspielen. Ich würde niemandem empfehlen für “Steel Battalion” gleich den ganzen “Kinect”-Klumbatsch zu kaufen aber wer das Ding sowieso schon zu Hause stehen hat und mit Mechs (ach ne, Vertical Tanks) liebäugelt sollte sich vorher unbedingt die Mühe machen, um optimale “Kinect”-Bedingungen zu schaffen. Das bedeutet alles in Kamerareichweite (Kleidung, Möbel, Sitzposition) so einzustellen, dass es bestmöglichst mit “Steel Battalion” harmoniert. Nur so – und ich wiederhole: NUR SO – bekommt das Spiel zumindest eine faire Chance.

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