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Künstlerisch wertvolle Flashgames mit Katzen

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Die “Game One”-Sommerpause ist da und in der Flimmerkiste läuft folglich nur Senf? Auch die geliebte Konsole und der Heimcomputer bieten gerade nicht die gewünschte Unterhaltung für Zwischendurch?

Die Seite nekogames bietet einen Haufen verschiedenster Rätsel-, Geschicklichkeits- und Mini-Spiele, als auch Motion-Graphics, die der Feder des Grafik-Designers und Spiele-Entwicklers Yoshio Ishii entstammen.

Der japanische Katzenfan (猫 “Neko”, zu deutsch “Katze”) hat eine Reihe von Flash- und Shockwave-Spielen entworfen, die sehr innovativ und unüblich daherkommen. Sie wirken gar experimentell. Der überzeichnete, übertriebene, manchmal erotisch angehauchte “Japano”-Flair lässt einem ab und an ein “WTF?” entweichen.

Für Yoshio Ishii ist es eher untypisch, dem Spieler eine Spiel-Anleitung zu geben. Doch wer braucht schon eine Hilfestellung, wenn auf dem Bildschirm eine weibliche Rundung samt Nippel zu sehen ist (illustriert und somit künstlerisch wertvoll wohlbemerkt)? Oder macht es vielleicht doch mehr Spaß einem Liebespärchen den Kuss zu verderben, indem man sie unter einem Baum begräbt? Die Simplizität der verschiedenen Spiele spiegelt sich auch in ihrer Steuerung wieder, die überwiegend per Maus stattfindet. Achtung, Phrasendresching: “Weniger ist ja bekanntlich mehr”.

Doch allen Experimenten zum Trotz haben manche der Spiel-Kreationen sowohl in Japan, als auch weltweit, eine gewisse Beliebtheit erreicht, so dass Yoshio Ishii diese zu ganzen Reihen ausgearbeitet hat. Vielleicht sind seine “Arbeiten” dem Ein oder Anderen Flashgame-Fan auch schon bekannt, doch zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass beispielsweise die “Game One”-Redaktion aus “Yoshio Ishii”-Jungfrauen besteht und auch die “Facebook”-Fanpage nur magere 94 Likes hat.

Die interessantesten Werke und Spiele-Serien des recht unbekannten Entwicklers, der übrigens keinen Wikipedia-Eintrag hat, möchte ich euch daher kurz vorstellen:

Cursor 10
Inspiriert durch ein Seitenprojekt eines Bekannten entwickelte Ishii das Spiel Cursor 10 und Cursor 10 / 2nd Session. Im Entstehungsprozess interessierte ihn hierbei vor allem das Verhalten eines Spielers bei bestimmten, zu erledigenden Aufgaben. Im Laufe der Programmierung ergab sich das Spielsystem von alleine und das Spiel ist zu einem … naja, wie soll ich sagen … “Single-Multi-Player”-Spiel geworden. Am Besten, ihr probiert es aus.

Hoshi-Saga
Hoshi hat nichts zu tun mit Bill und Teds verrückten Reisen, sondern heißt zu deutsch Stern. Und diesen Stern heißt es in jedem der 252 Level (unterteilt in sieben Teile á 36 Level) zu finden. Dabei muss aber in jedem Level erst mal herausgefunden werden, was genau zu tun ist. Das sehr stilvolle und reduzierte Level-Design von Hoshi, gepaart mit den stellenweise kniffligen Aufgaben, ergibt einen kurzweiligen Spaß, der die Gehirnzellen rotieren lässt.

Flower
Die Flower-Serie funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip, wie die Hoshi-Saga. Ziel eines jeden der 48 Level (unterteilt in 3 Teile á 16 Level) ist es, die Blüte entweder mit dem Mauszeiger zu berühren oder die Blüte zu vervollständigen. Wie genau man das Level-Ziel erreichen soll, gilt es herauszufinden. Wem dies nicht auf eigene Faust gelingen sollte, dem hat der Designer ausnahmsweise einen “Hint-Button” bereitgestellt, der die Sache um einiges erleichtert. Checkt einfach Teil1, Teil 2 und Teil 3.

Nekogames
Die Nekogame-Reihe besteht aus verschiedensten kleinen Spielen, die grafisch alle im gleichen, reduzierten, aber einzigartigem Design daherkommen und jeweils eine Katze als spielbaren Protagonisten haben. Jedes der Spiele verfolgt zwar das gleiche Prinzip: Punkte sammeln oder zum Ziel gelangen. Diese Aufgaben werden jedoch jeweils auf ihre eigene, innovative Art und Weise erreicht.

Achso, dass der Schwierigkeitsgrad in einigen Fällen recht hoch ist, brauch ich wohl nicht zu erwähnen, oder? Level: Asian! Was sonst?

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