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Thema: Zuletzte gesehener Film - Bewertung

Vor etwa 5 Jahren von Lunatic gestartet

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  1. King Raiden

    Registriert am: 02.05.09

    Beiträge: 4714


    Mr.Metal Phil schrieb:
    Ums mal deutlicher zu sagen:ich meinte das so, dass der Film "Der blutige Pfad Gottes" ,der allerbeste Film ist und nicht das jeder nachfolgende Teil einer Filmreihe schlechter ist als der Erste...



    Ich wusste schon was du meinst.^^

    "Come at the king, you best not miss - Omar"
  2. ssgtgriggs92

    Registriert am: 30.09.09

    Beiträge: 3759

    Sooo, Reservoir Dogs!

    Debut-Film von Quentin Tarantino mit fantastischen Darstellern (u.a. Harvey Keitel, Steve Buscemi, Michael Madsen, Tim Roth, etc...).
    Eigentlich ist „Reservoir Dogs“ eine klassische Tragödie mit dem kathartischen Ende, dem Tod aller, und doch durchbricht er diese klassische Form der Tragödie an etlichen Punkten. Die Geschichte selbst ist derart simpel gestrickt, das sie nicht weiter auffällt. Wie Tarantino diese Geschichte aber verarbeitet, ist hoch interessant und spannend inszeniert.

    Ein Banküberfall, sechs Männer! Der Raub geht schief, da die Polizei von dem Clou wusste, und nur eine Falle stellte. Es kommt der Verdacht auf, dass einer der eigenen Leute ein Spitzel ist!
    Sofort nach dem gescheiterten Raub, treffen als erstes Mr.White (Harvey Keitel) und der schwerverletzte Mr.Orange (Tim Roth) im Lagerhaus ein. Ein Treffpunkt, für den Fall, der eben eingetreten ist.
    Wenig später kommt Mr.Pink (Steve Buscemi) hinzu. Sie diskutieren: sollen sie Mr.Orange ins Krankenhaus fahren? Wer ist der Spitzel? Die Diskussion spitzt sich immer weiter zu, sodass sich beide sogar die 9mm-Kanonen gegenseitig an die Birnen halten. Mr.Blonde taucht auf.
    Mr.Blonde konnte im Eifer des Gefechts mit Hilfer einer Geisel, dem Polizisten Marvin Nash, entkommen. Marvin wird auf einen Stuhl gefesselt und von Mr.Pink und Mr.Blonde verprügelt. Wer ist der Spitzel? Wer ist der verdammte Maulwurf? Der Maulwurf weiß auch von dem Lagerhaus, also wissen es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Bullen. Abhauen, oder auf die restlichen Mitglieder warten? Wer ist der Spitzel? Diese Frage treibt die Männer beinahe in den Wahnsinn.
    Der Sohn des Auftraggebers für den Raub, "Nice Guy Eddie"(Chris Penn) erscheint. Die Autos vor der Lagerhalle sehen laut ihm verdächtig aus. Er, Mr.Pink und Mr.White fahren die Autos weg. Der psychopatische, sadistische Mr.Blonde, der geknebelte Polizist Marvin und der schwer verwundete, inzwischen bewusstlose Mr.Orange bleiben zurück.
    Mr.Blonde nähert sich dem Polizisten. Während er zu dem Song "Stuck in the Middle" aus den 70ern tanzt, foltert er den Polizisten. Er zerschneidet mit einem Rasiermesser sein Gesicht, und schneidet ihm das Ohr ab. Die Tragödie nimmt ihren Lauf.

    Der Film spielt zu 70% wirklich nur in dieser Lagerhalle, es wirkt wie ein Theaterstück.
    "Reservoir Dogs" könnte man eigentlich zu den Heist-Movies zählen, also zu den "Gauner-Komödien".
    Quentin Tarantino verdreht allerdings dieses gesamte Konzept und stellt es gänzlch auf den Kopf.
    Während in normalen Heist-Movies die Vorbereitung, Planung und die Durchführung des Raubes im Mittelpunkt stehen, sieht man in "Reservoir Dogs" lediglich die Folgen des Scheiterns, den Grund für das Ganze, also den Raub, wird nicht einmal gezeigt, sondern findet nur in Erzählungen statt.
    Der Film wird immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, in denen kleine Vergangenheitsabschnitte von den Charakteren gezeigt werden. Von Mr.Pink sieht man, wie er von der Bank ins Lagerhaus flüchten kann. Von Mr.Blonde sieht man, wie er nach dem Knast von dem Auftraggeber Joe und seinem Sohn "Nice Guy Eddie" ein neues Haus, Geld und "Jobs" bekommt. Von Mr.White sieht man, wie Joe ihm den Plan erklärt und von Mr.Orange, naja... das wäre ein Spoiler^^

    Quentin Tarantino nimmt die Elemente des Heist-Movies und der klassischen Tragödie, verwurstet sie ganz bewusst und bringt alles durcheinander, verlässt aber niemals gänzlich den Rahmen dieser Filmgenres und deren Struktur.
    Es geht um Verrat, um Vertrauen und um die Einhaltung des heiligen Gangster-Kodex. Mr.White, der den gesamten Film über als der bodenständigste und "menschlichste" Charakter, mit moralischen Werten, dargestellt wird, entpuppt sich am Ende, als einer, wie alle anderen.
    Ein unbescholtener Gangster, der Verrat und Missbrauch von Vertrauen sofort mit dem Tod bestraft! Dieser Kodex! Dieser Gangster-Kodex verhindert das Menschsein in dieser Tragödie.

    10/10

    "When girls go wild, they show their tits to people. When women go wild, they kill men ... and drown their kids in the tub."
  3. Timpossible

    Registriert am: 16.04.09

    Beiträge: 5522

    Water for Elephants

    Story:
    Alter Mann erzählt von seinen Abenteuern in einem Wanderzirkus im jahre 1931. Er trifft dort auf Marlene, der Frau von August dem Direktor. Wie es kommen muss geht irgendwie alles den bach runter und am Ende wird doch alles "gut".

    Darsteller:
    Robert Pattinson spielt gut. Schön, dass der Junger mehr kann als als Vampir zu glitzern. Mrs. Riverspoon spielt auch sehr gut. Macht ne gute Figur und zeigt sich akrobatisch talentiert. Mrs. Waltz spielt eine interessante Rollen und am besten. Okay...wieder dezent Landaesk, aber diesmal kriegt er noch ne andere Seite. Weniger diablisch sondern eher krankhafte Verlustängste. Gefiel mir gut.

    Meinung:
    Alles in allem nicht schlecht. Passt schon alles und schöne Tieraufnahmen. Aber is mir ein Tick zu schwulstig. Ein bisschen viel hin und her. "Komm her", "Geh weg", "Och komm wieder her". Hätt mich gefreut, wenn der letzte Konflikt nicht so arg fix abgehandelt wird und man Anfang nicht schon das Ende weiß.

    Empfehlung:
    Joa. Man wird's nicht bereuen dafür Geld auszugeben. Ist jetzt nicht der Oberhammer aber man kann's gut gucken.

    "He was a dreamer, a thinker, a speculative philosopher... or, as his wife would have it, an idiot."
  4. Davinci91

    Registriert am: 29.06.09

    Beiträge: 760


    Timpossible schrieb:
    Water for Elephants

    Empfehlung:
    Joa. Man wird's nicht bereuen dafür Geld auszugeben. Ist jetzt nicht der Oberhammer aber man kann's gut gucken.



    Wehe deine Empfehlung ist falsch bin Waltz-Fanboy ;)
    Der kommt defintiv auf meine Liste.

    "www.Spielkabinett.blog.de und www.iamgamer.de"
  5. Hippofish

    Registriert am: 28.04.11

    Beiträge: 34

    Nightwatch-Nachtwache (1997- nicht das remake von 2004)

    zuerst: wie fast immer ist das original weitaus besser als das remake

    Mir hat der film sehr gut gefallen. jeder der auf thriller steht ist mit dem film bestens bedient. besonders gegen ende wird der film nervenzereissend spannend :P das ende hat mich ehrlich gesagt überrascht, auch wenn ich schon viele filme der art gesehen habe

    8/10

    "Ach vergiss es, Dude. Gehen wir bowlen..."
  6. Stevo-lero

    Registriert am: 13.03.10

    Beiträge: 665

    "Fast Five" [Fast & Furious Five]

    So eine SCHEIßE wahr das, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll:

    Zunächstmal ist die Reihe nicht dafür bekannt, die besten Storys abzuliefern, wesswegen ich garnicht erst darauf eingehe.
    ABER! Die Serie ist durch coole Autorennen mit witzigen Sprüchen und gestylter Action im Genre bekannt geworden.

    Doch was man in "Fast Five" aufgetischt bekommt hat rein garnichts mehr mit der "The Fast & the Furious"-Reihe zutuhen.
    Gleich schon zubeginn in den Slums von Brasilien ist das was Dwayne Johnson einleitet nichts anderes als stupides ermorden von Menschen. Und DAS soll ab 12 sein?!
    Ich erinner mich noch an "Phantom Kommando" das wegen solchen Szenen indiziert wurde.

    Achja! Und was war mit den Autorennen? Zunächstmal gab es nur eins in diesem Film, was für diese Serie tragisch genug ist, aber dann wurde das auch noch übersprungen!!!
    WHAT?!

    Ich kann nur von diesem Film abraten, da er nicht nur mir mein "The Fast & the Furious"-Herz gebrochen hatt sondern das von vielen anderen Fans auch.
    Und das war nochnicht einmal der letzte Teil! Wer nach dem Abspann weiter guckt wird wissen was ich meine! *auf übberascht tuh*

    3/10 - Echt dummer Scheiß!

    "Laugh, and the world laughs with you. Weep, and you weep alone."
  7. Hazu

    Registriert am: 12.01.11

    Beiträge: 24

    war gestern im kino und habe mir mal Thor angesehen...

    hab heute leider nciht sovel zeit, daher nur kurz:
    - gute Story (basiert ja auf dem marvel-comic), nicht zu vorhersehbar
    - gute effekte, kaum wirklich 3d-aus-dem-bil-komm-effekte aber viele tolle tiefeneffekte durch die weitläufigen aufnahmen von asgard
    - gute schauspieler, die charaktere sind sehr gut umgesetzt, vor allem Thor hat mir gefallen, als er auf die erde kam und da noch seine "königssohn-manieren" hatte und damit des öfteren auf die nase gefallen ist xD
    - action war mäßig vorhanden, wenn vorhanden aber gut, vllt ein bisschen zu kurz in den einzelnen szenen... hatte das gefühl ein kampf fing grad an und war nach 10 Sekunden schon wieder vorbei
    - gute syncro

    alles in allem also sehr sehenswert^^
    8/10 Punkten ^^

    "wer ist dieser... Signatur?!"
  8. Truchsess

    Registriert am: 29.01.10

    Beiträge: 2684

    The Grudge:

    Was für ein Horrorfilm! Hier erst mal meine persönliche Erfahrung:
    Ich habe ihn mir nicht alleine, also in guter Gesellschaft angeguckt, nachdem wir schon eine Horrornacht hinter uns hatten, und langsam auf jeglichen Schrecken eingestellt waren... und dennoch bekam ich von Anfang an so richtig Panik! Der Film nimmt sich die Freiheit, einfach mal die angenehmen und ruhigen Momente, die man normalerweise in Horrorfilmen immer mal wieder einstreut einfach rauszunehmen und einen Schocker nach dem anderen zu bringen. Die Schocker sehen zwar immer mehr oder weniger gleich aus, verlieren aber bis zum beklemmenden, schlimmen Ende nichts von ihrem Horror!
    Meine Einschätzung zum Film für sich: Wer wissen will, ob dieser Film für einen funktioniert, der soll einfach mal bei der Google-Bildersuche "The Grudge" eingeben. Wenn ihn die daraufhin angezeigten Bilder zum Teil recht verstöhren, dann ist der Film perfekt. Wenn diese bleichen Fratzen jedoch nichts auslösen, dann kann man diesen Film auch überspringen, denn sehr viel mehr als ein Haufen schocker basierend auf diesen Masken ist es nicht wirklich.

    Fazit: Ein unglaublich guter Film, der bis zum Schluss nichts anderes macht, als auf der anfänglichen Basis das ewig gleiche aufzuhäufen. Wenn man für den Anfang anfällig ist, dann ist dies der ideale Horrorfilm. Wenn einem kleine bleiche Jungen und schwarzhaarig junge Frauen mit totem Blick jedoch keine Angst machen, dann kriegt man nicht sehr viel mehr geboten.

    "http://www.youtube.com/user/YouTalkVideos"
  9. Pegwart

    Registriert am: 25.11.09

    Beiträge: 1095

    Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv

    Wer kennt diesen Film nicht. Ein wahrer Klassiker und eines der Aushängeschilder für die überragende Slapstick-Comedy von Jim Carrey.

    Tier-Detektiv Ace muss das Maskottchen der Miami Dolphins, den Delphin Snowflake, finden der 2 Wochen vor dem SuperBowl entführt wurde. Auf seine eigene Art ermittelt er in dem Fall und löst ihn schliesslich.

    Traumhaft komisch der Film, auch nach dem 100sten mal noch. In Englisch nochmal um Klassen besser als die deutsche Synchro, da eben nur Carrey den Charakter so genial überzeichnet/verrückt darstellen kann.

    10/10

    "come in peace, or leave in pieces"
  10. Grüner Tag

    Registriert am: 23.09.10

    Beiträge: 2756

    Terry Pratchett's "Going Postal":

    Wundert mich eigentlich, dass dieser Film noch keine Erwähnung hier gefunden hat. Oder gibt es hier wenige bis gar keine Terry Pratchett Fans hier?
    Egal, ich fange einfach mal mit meinem ausführlichen Statement an.

    Als Erstes muss ich sagen, dass ich ein großer Fan der Scheibenwelt-Romane bin. Ich habe unzählige Bücher davon und bin auch gerne dafür bereit, mehr als nur 8 bis 11 Euro für diese Bücher zu zahlen! Terry Pratchett versteht es einfach, seine Charaktere lebendig, liebenswürdig, aber auch sehr clever zu gestalten.

    Der Humor ist brilliant und selten bis gar nicht niveaulos oder kindisch. Oft kam ich aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus und ich habe viele Charaktere, die auf der Scheibenwelt [im übrigen ist die Scheibenwelt eine Scheibe, die auf dem Rücken von vier Elefanten liegt, diese stehen wiederum auf einer riesigen Schildkröte, die durch das Weltall schwimmt!] leben und wohnen ins Herz geschlossen.

    Mittlerweile gibt es drei Scheibenwelt-Verfilmungen, wobei Going Postal der neuste Streich von ihnen ist.

    Die erste Verfilmung war "Hogfather", bei uns ist das Buch unter dem Titel bekannt als Schweinsgalopp. Mit drei Stunden war dieser Fernsehfilm [er lief übrigens auch zur Weihnachtszeit mal auf Pro7] eine wunderschöne Adaption des Romans und wunderbar gelungen. Einige Szenen wurden zwar verändert und manche gar nicht aus dem Buch übernommen, aber das fiel kaum auf und störte eigentlich so gut wie gar nicht.

    Die zweite Verfilmung war "The Color of Magic" und lief auch schon einmal auf RTL [oder sogar schon zwei mal? Kann mich nicht mehr erinnern.] Ebenso wie Hogfather war The Color of Magic eine TV-Produktion, aber das merkte man kaum. Nun gut, die Effekte waren nicht gerade Blockbuster-Niveau, aber der Film konnte gut unterhalten und er gefiel mir sehr!

    Aber bevor ich mich hier dumm und duselig rede, komme ich lieber zu meinem eigentlichen Statement: Going Postal. Der Romantitel lautet bei uns "Ab die Post!" und behandelt die Geschichte des Kleinganoven und Betrüger Feucht von Lipwig [Jap, ihr liest richtig. Feucht von Lipwig heißt er!].

    Gespielt wird Feucht von Lipwig in der Verfilmung von Richard Coyle, den einige vielleicht hier noch als Jeff Murdock, dem notgeilen Typen aus Coupling - Wer mit wem? kennen.

    Richard Coyle spielt seine Figur grandios, charismatisch und sehr sympathisch! Man leidet und freut sich zugleich mit ihm und man schließt ihn sofort ins Herz. Auch die übrigen Charaktere wurden wunderbar besetzt und spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und vor allem, sehr lebendig.

    Man merkt den Darstellern an, dass sie ihr Schauspiel lieben und es gerne machen. Sie sind mit Herz und Seele dabei und es wirkt keine Minute so, als würde es sie anöden nur für einen TV Film herhalten zu müssen.

    Und noch Jemand berühmtes spielt bei diesem Film mit und teilweise sogar eine tragende, wichtige Rolle: Charles Dance. Bestimmt ist er hier einigen in seine Rolle als Antagonist Benedict, aus dem Film "Last Action Hero" bekannt.

    Doch bevor ich den Text nur noch weiter unnötig in die Länge ziehe, eine kleine Zusammenfassung:

    - Story 9,5/10 [Die Story ist wunderbar, aber wichtige Elemente aus dem Buch fehlten mir].
    - Charaktere 10/10 [Alle Schauspieler sind sehr sympathisch und wirken glaubwürdig].
    - Humor 10/10 [Der Humor des Film ist grandios gelungen und deckt sich gut mit dem Humor aus dem Scheibenwelt-Universum].
    - Länge 10/10 [Mit einer Laufzeit von 185 Minuten ist der Film sogar fünf Minuten länger als die anderen Scheibenwelt-Verfilmungen].


    Im Großen und Ganzen gebe ich dem Film eine Bewertung von 10/10 Punkten und bin sehr froh darüber, eine weitere Scheibenwelt-Verfilmung in meiner Sammlung zu haben und freue mich schon auf die Nächste! Bisher wurde ich nämlich nicht enttäuscht.

    PS: Ich kann jedem Terry Pratchett Fan diese Filme nur ans Herz legen, wenn er diese noch nicht gesehen haben sollte.

    "I've said it a thousand times and now a thousand one: We'll never part. I'll never stray again from you. This dog is destined for a home to your heart."
  11. Dan Smith

    Registriert am: 23.07.09

    Beiträge: 1454


    Hippofish schrieb:
    Nightwatch-Nachtwache (1997- nicht das remake von 2004)

    zuerst: wie fast immer ist das original weitaus besser als das remake

    Mir hat der film sehr gut gefallen. jeder der auf thriller steht ist mit dem film bestens bedient. besonders gegen ende wird der film nervenzereissend spannend :P das ende hat mich ehrlich gesagt überrascht, auch wenn ich schon viele filme der art gesehen habe

    8/10



    Nightwatch 1994, Freeze (Remake) 1997. Was kam denn 2004? Noch ein Remake?

    on topic:

    A Clockwork Orange

    Musste mir einfach noch mal diesen Klassiker ansehen. Kubrick hatte wieder mal bewiesen, dass er so ziemlich der einzige Regisseur/Autor war, der literarische Vorlagen adäquat umsetzen konnte (ok, Eyes Wide Shut ist eine Ausnahme, weil er Tom Cruise genommen hat...).

    Ich will mich gar nicht groß mit Inhaltsangaben 'rumschlagen. Viele kennen den Film und wer es nicht tut, der tut gut daran, sich die DVD zu besorgen und das gute alte Rein-Raus-Spiel mit dem DVD-Player zu spielen und den Film bei einem Glas Moloko zu genießen, right, right, right, meine Brüder?! :D

    10/10


    Street Kings

    Cop-Thriller im Stil von Dark Blue. Keanu Reeves spielt den gebeutelten aber nichtsdestotrotz knallharten Detective Ludlow, der mit seiner Einheit die Straßen von L.A. bereinigt.
    So fragwürdig die Methoden des Teams unter Leitung von Captain Wander (Forest Whitaker) sein mögen, so schnell steht er auch schon in der Schußlinie. Einerseits will sein Ex-Partner gegen ihn vorgehen, andererseits ist er längst im Visier von Captain Briggs (Hugh Laurie, House M.D.) von der Internen Ermittlung.
    Als sein Ex-Partner bei einem Raubüberfall, bei dem auch Ludlow anwesend ist, am hellichten Tag erschossen wird, droht alles über ihm zusammenzubrechen - er muss sich entscheiden, welchen Weg er einschlagen wird: die Täter fassen und seine Karriere aufs Spiel setzen oder tiefer in die Korruption absinken.

    Alles in allem ein ganz netter Film. Man weiß zwar schon nach einer halben Stunde, wo der Hase langläuft, dafür werden vom Autor immer wieder falsche Fährten gelegt, so dass es eigentlich spannend bleibt.
    Schauspielerisch ist alles solide, Whitaker sticht als einziger hervor, Reeves spielt wie immer - aber es gab weitaus Schlimmeres von ihm. Die "korrupter Cop"-Thematik ist gerade in Amerika eine heikle Sache, leider ist das Ende einen Tick zu pathetisch geraten. Da hat der oben erwähnte Dark Blue-Film mehr Mut bewiesen.

    4/10


    007 - A Quantum of Solace

    Vorab: ich bin nicht der größte Bond-Fan. Ich mag einige der Klassiker (u.a. Goldfinger) und für mich ist Goldeneye der bisher beste Film der Reihe. Ja, ja, Sean Connery ist nicht... und so weiter, kenn' ich alles. ;)

    Zum Film: Den ersten Craig-Bond fand ich fast unerträglich. Einzig Eva Green konnte den Film (optisch) retten, war sie doch das erste Bond-Girl, das nicht wie eine Aufziehpuppe wirkte.
    Aber wer A sagt, muss auch B sagen, und da dieser Film nicht wie sonst üblich bei Null anfängt und die Handlung des Vorgängers weiterführt, musste ich ihn gucken.
    Zur Story will ich nichts sagen, die ist nicht wirklich neu, aber unterhaltsam. Dafür punktet der Film in anderen Bereichen. Wenn man kein Problem mit Daniel Craig hat, bekommt man einen sehr gut inszenierten Actionstreifen zu sehen, der tatsächlich das Potenzial hat die ganze Reihe in eine neue Richtung zu lenken (was der Vorgänger trotz aller Erwarteungen nicht wirklich erreicht hat). Die Frischzellenkur hat der Reihe gut getan, Bond hat nun wirklich Ecken und Kanten, und die Spionage wird nicht als Nebentätigkeit eines Frauenhelden abgetan - der Film ist düster, dass gefällt.
    Eine Sequenz hat mich dagegen wirklich überrascht und beeindruckt, ohne spoilern zu wollen, muss ich knapp erwähnen, dass die Todesart einer Protagonistin respektive die Darstellung ihrer Leiche eine Reminiszenz an DEN Bond-Klassiker schlechthin darstellt. Solche kleinen Insider finde ich persönlich immer gut.
    Was aber besonders negativ auffällt: der Titelsong von Keys/White ist mitunter einer der Schlimmsten der Bond-Historie und Judi Dench sollte ihren Hut nehmen. Soll von mir aus weiterhin eine Frau die Rolle von "M" übernehmen, würde sogar passen, aber bitte jemand, dem man die Rolle auch abkaufen kann, eine krampfhaft auf hart getrimmte Chanel-Matrone passt einfach nicht.

    6/10 (ein Punkt extra wegen erwähnter Sequenz)

    "Newsflash, Mr Wizard! Vampires pee!"
  12. Pisoko

    Registriert am: 16.04.11

    Beiträge: 363

    Triangle

    Mindfuck durch und durch.
    Fängt an wie ein 0815 Horrorfilm. Eine kleine Gruppe verunglückt auf hoher See und werden von einem Dampfer aufgelesen, der sich als menschenleer entpuppt. Oho wie originell. Das erste Häh? gibt es dann nach 10 Minuten auf dem Schiff, denn plötzlich sind alle tot, aber der Film ist alles andere als vorbei.
    Aus dem eher langweiligem Anfang entwickelt sich ein hochwertiges Psycho-SciFi Spiel, dass den Zuschauer durchgehend fordert. Außerdem bilden das Ende und der Anfang des Streifens einen wunderschönen Rahmen. Wer auch mal auf hochwertige Kost steht und dem Film verzeiht, wenn er einen die meiste Zeit im Dunkeln lässt, wird den Film lieben.

    Die äußerst gute schauspielerische Leistung von Melissa George in der Hauptrolle trägt einen zusätzlich durch den Film.

    9/10

    Punktabzug gibt es für das doch etwas sehr offene Ende.

  13. konsi.

    Registriert am: 02.08.10

    Beiträge: 138

    Heat (gestern auf Kabel 1)

    Sry Leude, gerade keine Zeit um viel zu schreiben.
    Ich sag nur eins DeNiro vs. Pacino. Genial.
    Tschüss!

    9/10

  14. Millky

    Registriert am: 16.04.09

    Beiträge: 18

    Spurlos, die entführung der Alice Creed.

    Richtig guter Film eigendlich hat Wolf auch schonmal vorgestellt im Ramen des Fantasy Festes vorgestellt.

    Es geht um die Entführung von Alice Creed hallt und ihre 2 Entführer.
    Der Film war zwar Anders als ich ihn mir vorgestellt hatte aber keines Wegs schlechter. Schaut euch den Film ruhig an und ich verspreche euch solche Entführer habt ihr noch nie gesehen !

    "Weiter, weiter ins Verderben Wir müssen leben bis wir sterben"
  15. ssgtgriggs92

    Registriert am: 30.09.09

    Beiträge: 3759

    Gangs of NewYork

    19.Jahrhundert, in Amerika tobt der Bürgerkrieg, der Norden gegen den Süden, es wird die Wehrpflicht eingeführt, in NewYork werden alle wehrfähigen Männer eingezogen. Mit 300$ kann man sich freikaufen, doch wie soll man das anstellen, als armer besitzloser Bauer?! Revolten brechen aus, doch alles von vorne!

    16 Jahre zuvor: in den FivePoints, einem Viertel in Manhattan, kämpfen die xenophobischen "Natives", geboren und aufgewachsen in der "neuen Welt" gegen die "DeadRabbits", einem Zusammenschluss von irischen Immigranten, die es satt haben, unterdrückt zu werden.
    Die Spannungen entladen sich, beide Gruppen verabreden sich zu einer Schlacht. Knüppel, Schläger, Keule, Messer, Schwert, Pistolen... es gibt unzählige Opfer. Einer der Opfer ist der Anführer der "DeadRabbits", "Priest" Vallon. Erstochen von, logischerweise, dem Anführer der "Natives", William Cutting. Liebevoll auch Bill "The Butcher" genannt.
    Der Sohn des Priest Vallon, Amsterdam, wird von William Cutting in ein Waisenhaus gesteckt. 16 Jahre vergehen, Amsterdam kehrt nach NewYork zurück. Offiziell gibt es einen Bürgermeister und eine Regierung in den FivePoints, diese tanzen jedoch alle nach Cuttings Pfeife.
    Amsterdam unterwandert die "Natives", freundet sich sogar mit William Cutting an, sieht in ihm, dem Mörder seines Vaters allmählich eine Vaterfigur. Und William Cutting in ihm einen Sohn. Amsterdam entfernt sich immer mehr von seinem Rachegedanken...

    Martin Scorsese erzeugt mit seinem "Lieblingsdarsteller" Leonardo DiCaprio als Amsterdam und Daniel Day-Lewis als William Cutting und dem authentisch, real und historisch korrekt nachempfundenen FivePoints eine tolle Atmosphäre. Dreckig, arm und Korruption und Verbrechen muss man gar nicht erst suchen.
    Vorallem Daniel Day-Lewis spielt die Rolle des William Cutting so unglaublich gut und facettenreich, sodass man am Schluss in William Cutting einfach nur einen alten Mann sieht, der seinen größten Rivalen vor 16 Jahren tötete, und damit scheinbar auch seinen Lebenswillen.
    Dennoch konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen, die Rolle der Jenny Everdeane, gespielt von Cameron Diaz, wirkt so aufgesetzt und unnötig. Nicht, weil sie schlecht schauspielert, sondern weil es so aussieht, als hätte Scorsese versucht, zwanghaft eine Liebesgeschichte noch in den Film zu quetschen.
    Das funktioniert aber nicht wirklich. Zudem enttäuschte mich das Finale. Es ist zwar gut, dass Scorsese versucht hat, die Draft Riots, die "Einberufungskrawalle", die vom 13.-16. Juli 1863 in NewYork stattfanden, miteinzubeziehen. Aber dem Film tut das nicht so wirklich gut. Am Ende war ich eher verwirrt, als aufgeklärt.
    Nichts desto trotz bietet der Film erstaunlich authentische Kulissen und Kostüme, sodass die Illusion von dieser Zeit wirklich tadellos funktioniert.

    7/10

    "When girls go wild, they show their tits to people. When women go wild, they kill men ... and drown their kids in the tub."
  16. Truchsess

    Registriert am: 29.01.10

    Beiträge: 2684

    Kick Ass:
    Ein Film mit brilliantem und perfektem Anfang. Von da an geht es leider nur noch bergab.
    Ich will hier nicht sagen, dass der Film schlecht ist, unterhaltsam bleibt er von Anfang bis zum Schluss, doch der Film stolpert in die gleiche Falle, wie es so viele Superhelden-Filme machen:
    Zu Beginn hat man ein super Konzept. Und dieses wird konsequent durchgezogen. Dann treten zwei echte Superhelden auf den Plan, unzerstörbare Kampfmaschinen. Und auch das funktioniert noch sehr gut, jetzt hat man einfach die zwei Ebenen: die Möchtegern-Helden, und die Superhelden. Und lange kann der Film diese Differenzierung auch aufrechterhalten. Bis zu dem Punkt, wo es zum grossen Showdown kommt... und da wird es plötzlich unglaubwürdig. Wie so oft konnte man sich zum Schluss nicht mehr ganz entscheiden, wie man die Geschichte im Sinne des bisherigen Filmes zu ende erzählen kann und verrent sich somit in einen halbgaren Kompromis.
    Eigendlich schade, denn so etwa die erste Stunde ist praktisch perfekt und ich fand das gezeigte oft ungeheuer schlimm und lustig zugleich.

    Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Film mit absolut schwarzem und teils fast krankem Humor. Leider zieht er sein Konzept jedoch nicht bis zum Schluss durch, wodurch zwischen Anfang und Schluss ein ziemliches Qualitätsgefälle entsteht.

    "http://www.youtube.com/user/YouTalkVideos"
  17. Stockbrot2

    Registriert am: 11.07.10

    Beiträge: 247

    Habe mir heute den Film 'The Losers' auf DVD gekauft und natürlich sofort angeschaut :D ich muss sagen, eine der besseren Comicverfilmungen! Von Anfang bis Ende wird hier gutes Actionkino geboten, die Story ist die typische (Spezialeinheit in Dschungel, werden verraten, müssen untertauchen & nehmen schließlich Rache), aber auch die komödiantische Komponente des Films ist solide, man wird hier 90 Minuten gut unterhalten. Man merkt dem Film an, dass er kein riesiges Budget ã Thor hatte, aber das ist auch nicht nötig, da er allein durch die sympathischen Protagonisten, die ihre Rolle ebenso gut spielen, wie der Bösewicht. Alles in allem ein Film für Freunde von Actionkrachern wie Crank, Desperado und Konsorten. Da das Ende Raum für eine Fortsetzung lässt, hoffe ich, dass da noch was kommt!

    • Update #1 (03. Mai, 23:14 Uhr):

      Scheisse, der Film war so geil, hab die Hälfte des Satzes vergessen. Gibt einfach keine schlechten oder langweiligen Momente. Da fällt einem nur Lob ein. Kränk xD

    "'Geh mir ein wenig aus der Sonne' -Diogenes"
  18. _Chrissse_990

    Registriert am: 02.05.11

    Beiträge: 375

    Wanted: 9/10

    Die Story ist genial und die ganzen Schießereien sind einfach nur geil in Szene gesetzt!

    Echt empfehlenswert :)

    "Liebe ist wie Krieg. Leicht zu beginnen und schwer zu beenden."
  19. A.R.T.W.O.R.C.

    Registriert am: 17.08.09

    Beiträge: 36

    Misery (1990)

    Gerade die Blu Ray zugelegt. Einfach ein zeitloser psychologischer Thriller nach dem Roman von Stephen King. Vorzüglich adaptiert von Rob Reiner und perfekt besetzt mit einer unerreichten (und für diese Leistung mit dem Oscar ausgezeichneten) Kathy Bates als "Bücherwurm" Annie Wilks. Achja... James Caan spielt auch mit.

    9/10 (weil man ne 10 nicht gibt)

    "ArtworC auf YouTube: www.youtube.com/user/ArtworcShow"
  20. Daniel Höcker

    Registriert am: 03.05.11

    Beiträge: 4

    Habe ´Leon der Profi´ gesehen. Ein super Film man merkt dierekt an der Anfangsszene das Luc Besson richtig viel Kann geniale Kammeraeinstellungen wie ich finde. Eine gute und interessante Story mit eine ziemlich kranken Kind (Natalie Portman) und einem Auftragskiller Namens Leon (Jean Reno) der sie ein bisschen unfreiwillig rettet und ihr sein Handwerk beibringt.
    Ich finde ihn in der Machart nahezu Perfekt, gute Story die allerdings Geschmackssache ist, allerdings hat er mich nich so geflacht wie andere Filme. TROTZDEM MAN MUSS IHN GESEHEN HABEN!!!
    8.5/10

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